JavaX
Die HSD-JavaX-Emulation ermöglicht den Betrieb einer Terminalemulation unter einem ActiveX-fähigen Browser zum Zugriff auf Siemens- und IBM-Mainframes sowie auf Unix/Sinix-Hosts. Die Anzahl der gleichzeitig betreibbaren Sessions ist nur durch den Hauptspeicher der Workstation begrenzt. Es ist damit auch ein gleichzeitiger Betrieb von 3270-, 9750- und VT220-Sessions möglich. Die Bedienung und die Oberfläche aller Emulationstypen ist Windows-konform und völlig identisch. Eine Installation auf der Workstation ist nicht erforderlich.
Komponenten am Windows NT Server:
Voraussetzung für den Web-Zugriff ist der Microsoft Internet Information Server (IIS) ab Version 2.0. Basierend auf der ISAPI-Schnittstelle existiert von HSD eine 32-Bit-Anwendung, die die zentrale Verwaltung der Benutzer- und Sessioninformationen für den HOST-Zugriff realisiert. Diese Anwendung ist auch zuständig für das Verwalten der angemeldeten Sessions.
Die Bedieneroberfläche ist mittels HTML-Komponenenten und JAVA realisiert und kann somit
aus jedem JAVA-fähigen Browser gestartet werden. Einige Komponenten für das Layout des
Clients können firmenspezifisch angepaßt werden.
Komponenten am Client:
Die einzigen Voraussetzungen am Client sind ein Windows-Betriebssystem (Windows(R)95, Windows(R)98, Windows(R)NT, Windows(R)2000, Windows(R)XP) und ein ActiveX-fähiger Browser. Dies kann sowohl der Microsoft Internet Explorer ab Version 3.0 als auch der Netscape Navigator ab Version 3.0 mit
ActiveX-Plugin (jeweils die 32bit-Versionen) sein. Das ActiveX-Control der jeweiligen
Emulation wird beim erstmaligen Aufruf vom Server geladen und lokal gespeichert.
Bei jedem weiteren Aufruf wird die lokale Version gestartet, es sei denn, am Server
existiert eine neuere Version. In diesem Fall wird diese Version neuerlich vom Server
geladen und auf der Workstation gespeichert.
Administration:
Die Verwaltung der Benutzer- und Sessioninformationen kann von jeder mit
einem JAVA-fähigen-Browser ausgerüsteten Workstation erfolgen. Die Daten werden zentral
am Server gespeichert. Der Administrator legt pro Benutzer fest, welche Sessions von
diesem verwendet werden dürfen. Dadurch ist auch ein effizienter Zutrittsschutz
gewährleistet.
Für den Administrator gibt es auch die Möglichkeit, eine Liste über die angemeldeten
Benutzer und die verwendeten IP-Adressen anzuzeigen. Damit wird auch eine Fernüberwachung
der Host-Zugriffe ermöglicht.
Oberfläche und Bedienung
Die Emulation präsentiert sich im gewohnten Look & Feel von Windows. Aussehen und Inhalt (Farbattribute, Tastaturzuordnung, My-Tast für die Zuordnung von Kommandos und Funktionen zu buttons) wird am Server einheitlich für alle Benutzer festgelegt. Damit ist ein einheitliches Layout an allen Arbeitsplätzen gewährleistet.
Ihr Nutzen ...
Reduktion der Wartungs- und Betreuungstätigkeiten
Alle relevanten Informationen - wie Benutzer, Sessions, Tastaturzuordnung - werden
zentral auf dem Server gespeichert. Damit reduziert sich der Betreuungs- und
Wartungsaufwand erheblich, da auf den Arbeitsplätzen keinerlei Tätigkeiten mehr
ausgeführt werden müssen. Das Einspielen von Updates ist nun auf wenige Minuten
beschränkt, da es sich lediglich auf den Server beschränkt.
Reduktion der Netzbelastung
Die Implementierung der Emulation als ActiveX-Control hat - im Vergleich zu
JAVA-basierten Implementierungen - den Vorteil, daß die Anwendung nur einmal
in die lokale Arbeitsstation geladen wird. Ein neuerliches Download erfolgt
nur dann, wenn am Server eine neuere Version verfügbar ist. Dies reduziert
sowohl in einem lokalen Netz als auch insbesondere bei Fernarbeitsplätzen
die Netzbelastung erheblich.
Unternehmensweit einheitliche Bedienung
Die HSD-JavaX-Emulation ist für Siemens/ IBM-Mainframes und Unix/Sinix-Hosts
mit einer identischen Oberfläche verfügbar. Damit reduziert sich einerseits
der Lernaufwand für die Bedienung, andererseits fällt die Umstellungszeit in
der täglichen Arbeit, wenn mit unterschiedlichen Hosts oder auf verschiedenen
Arbeitsplätzen gearbeitet wird, weg.
Zutrittsschutz
Durch die zentrale Verwaltung der Benutzer und der ihnen zugeordneten
Sessions ist ein effizienter Zutrittsschutz gewährleistet. In Verbindung
mit einer Firewall kann auch ein sicherer Remote-Zugang gewährleistet werden.
Neue Arbeitsplatzmodelle implementierbar
Die Einrichtung und Wartung von Telearbeitsplätzen wird durch den Einsatz
eines Browsers wesentlich vereinfacht. Auf der Workstation sind nach der
Installation des Browsers keinerlei weiteren Installations- oder
Wartungsarbeiten mehr erforderlich. Die jeweils aktuelle Software wird bei
Bedarf automatisch vom Server runtergeladen.
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