HSD Printserver
Übersicht
Der HSD-Printserver bietet die Möglichkeit, mit nur einem Softwarepaket gleichzeitig Druckaufträge von BS2000-/UNIX/MVS/VSE-Rechnern auf PC-Drucker auszugeben.
Entsprechende ESC-Sequenzen, die von BS2000/UNIX/MVS/VSE Rechnern zur Gestaltung des Druckbildes gesendet werden, werden vom HSD-Printserver interpretiert und in die jeweiligen ESC-Sequenzen für den PC-Drucker umgewandelt.
Ebenso können Druckdaten mit Formatvorlagen, die mit MS-WORD erstellt wurden, gemerged werden. Durch verschiedene Prüfverfahren können weder Daten verloren noch unvollständige Daten an den Drucker weitergeleitet werden.
Durch die Unterstützung des TCP/IP-Protokolls besteht außerdem die Möglichkeit, Druckaufträge von entfernten Rechnern (über ISDN-und/oder X.25-Router, aber auch Wählmodem) abzusetzen.
Mit dem HSD-Printserver können 4, 8, 16, 32, 64 oder 128 verschiedene Druckerverbindungen
gleichzeitig bedient werden.
Der HSD-Printserver unterstützt:
Das Drucken via TCP/IP>br>
Das Drucken via BAM-Karte (gilt nur füe BS2000-NEA-Druck)
und wird in den Implementierungsvarianten 32bit-Windows-Anwendung oder 32Bit-Windows NT-Dienst angeboten.
Der HSD-Printserver wird mit einem SNAP-IN für die Microsoft Management Console (MMC) ausgeliefert, wodurch eine Fernüberwachung der durchgeführten Printjobs ermöglicht wird. Der untenstehende Screen-shot zeigt einen Server - genannt Buchhaltung - auf dem 3 Drucker mit unterschiedlichen Aufgaben definiert sind.
Ab Version 4 vefügt der HSD-Printserver über eine Web-Oberfläche zur Konfiguration von Druckern und Verbindungen und zur Überwachung von Druckjobs.
Die notwendigen CGI-Scripts zur Versorgung der HTML-Seiten sind für die Betriebssystem
Linux und Windows verfügbar. Voraussetzung ist ein CGI-fähiger Websever wie
beispielsweise Apache oder MS-Internet-Informationserver.
Verbindungsarten
Um den verschiedenen Anforderungen bzw. technischen Ausstattungen gerecht zu werden, stellt der HSD-Printserver folgende Verbindungsarten und Druckmöglichkeiten zur Verfügung:
BS2000-NEA-Druck über TCP/IP
BS2000-Direkt-Druck über TCP/IP
BS2000-NEA-Druck über HSD-BAM-Karte
UNIX-Druck über TCP/IP
IBM/SCS-Druck
Betriebssysteme (BS2000-/UNIX-/MVS/VSE-seitig)
Auf der BS2000-/UNIX-/MVS/VSE-Seite müssen
folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
SINIX, Spoolsystem ab Version 3.1 (MX- und
RM-Serie)
BS2000 ab BCAM-Version 11
diverse andere UNIX-Derivate auf Anfrage
MVS/VSE über TN3270E
Betriebssysteme (PC-seitig)
Windows® (16bit-Versionen); Windows®95; Windows®98; Windows NT™ ab 3.51; Windows®2000; Windows®XP
Microsoft
Management Console ab Version 1.0
Implementierungsvarianten
Um die vorhandenen Möglichkeiten der
unterschiedlichen Windowsâ-Umgebungen
optimal ausnutzen zu können, gibt es den HSD-Printserver in folgenden
Implemen-tierungsvarianten:
32Bit Windowsanwendung
32Bit Windows NT-Dienst
mögliche Verbindungsdefinitionen.
Druckeranschlußmöglichkeiten
Die Drucker, über die Daten ausgedruckt werden
sollen, können sowohl direkt am PC angeschlossen oder als Netzwerkdrucker definiert
werden.
Funktionelle Details
Standardumsetzung
von ESC-Sequenzen
Der HSD-Printserver kann die ESC-Sequenzen von 4 verschiedenen Host-Druckern (9001, 9003, 9013 und 9014)mittels Auswahl bei der Konfiguration in 2 verschiedene PC-Druckertypen (HP-Laserjet und
Epson) umsetzen.
Spezialumsetzung
von ESC-Sequenzen mittels Konvertierungstabellen
Für spezielle Host- (z.B.: 9022), aber auch PC-Druckertypen (z.B.: OKI) haben wir in
unserem Softwarepaket eine Möglichkeit vorgesehen, damit Sie ebenfalls entsprechende
Umsetzungen der ESC-Sequenzen vornehmen können. Die Erstellung von Konvertierungstabellen
ist einfach, notwendig sind aber Kenntnisse im Umgang mit ESC-Sequenzen. Auf Anfrage kann
die Erstellung von speziellen Konvertierungs-tabellen von HSD-Mitarbeitern vorgenommen
werden.
unterschiedliche
Druckausgabe-Möglichkeiten
Sie können bei der Konfiguration der einzelnen Verbindungen im HSD-Printserver
zwischen unterschiedlichen Druckausgabe-Möglichkeiten wählen:
- Verwendung des Windows-Druckertreibers mit GDI
(Graphical Device Interface)
- Verwendung des Windows-Druckertreibers ohne GDI
- Druckausgabe in eine Datei
- Druckausgabe direkt auf den lokalen PC-Port
(hierbei werden beim Starten des HSD-Printservers die zur Verfügung stehenden
Ports geprüft und nur jene zur Auswahl gestellt, die für die Druckausgabe verwendet
werden können)
- Mischen von Nutzdaten mit Formatvorlagen, die mit
MS-WORD erstellt wurden und Ausgabe über MS-WORD.
Fehlerprüfungen
Sowohl das BS2000- als auch das UNIX-Spoolsystem
schickt in bestimmten Zeitab-ständen Informationen an den HSD-Printserver, mitdenen überprüft werden soll, ob
der Drucker online ist. Sollte der Drucker nicht online sein, so wird eine entsprechende
Sequenz an das Spoolsystem weitergeleitet, damit dieses eventuelle Druckaufträge
zurückstellt, bis Ihr PC-Drucker einsatzbereit ist.
Diagnosemöglichkeiten /
Überwachungsfunktion
Mit dem HSD-Printserver
werden Trace-Funktionen mitgeliefert, mit denen die Verbindung überwacht bzw. der Ablauf
der Druckaufträge mitprotokolliert werden kann.
Mit dem MMC-SNAP-IN ist eine Fernüberwachung der durchgeführten Printjobs möglich. MMC
bietet weiters die Möglichkeit, Informationen über die Printjobs in eine CSV-Datei zu
exportieren, womit eine Auswertung mittels anderer Programme (Microsoft EXCEL, etc.)
durchgeführt werden kann (Revisionssicherheit).
Ab Version 4 ist eine WEB-Oberfläche zur Konfiguration von Druckern und Verbindungen
sowei zur Überwachung von Druckjobs verfügbar. Damit ist ein Fernzugriff mit jedem
beliebigen Browser möglich.
Ihr Nutzen...
Einsatz als Abteilungs- oder
Rechenzentrumsprintserver
Der HSD-Printserver
kann ohne weiteres auf einem Rechner installiert und betrieben werden, der zusätzlich
für andere Tätigkeiten verwendet wird.
einfache Konfiguration
übersichtliche Darstellung der
Druckerdefinitionen
zentrale Verwaltung von
bis zu 128 verschiedenen Druckern
Möglichkeit der Verwendung von eigenen
Konvertierungstabellen bei speziellen Host- und/oder PC-Druckertypen
einfache Diagnose- und
Überwachungsmöglichkeiten (Trace)
Fernüberwachung mittels MMC-SNAP-IN; Einbindung
in die MMC-Oberfläche
Fernüberwachung mittels beliebigen Browser über
eine WEB-Oberfläche
keine Spezialsoftware auf dem
BS2000/UNIX/MVS/VSE, es werden vom HSD-Printserver die dort vorhandenen
Spoolsysteme unterstützt
geringer Verwaltungsaufwand
Mechanismen zur Druckerüberprüfung integriert
Auswertungslisten, die nachts auf den
BS2000-/UNIX-Rechnern erstellt und ausge-druckt werden sollen, können ohne weiteres dem HSD-Printserver
übergeben werden.
Durch bestimmte Prüfverfahren wird
gewährleistet, daß weder Daten verloren noch unvollständige Daten an den Drucker
weitergeleitet werden.
Ein einziges Softwarepaket mit einer
übersichtlichen und einfachen Oberfläche er-möglicht das Drucken von verschiedenen
BS2000-/UNIX-/MVS/VSE-Rechnern.
Bei Einsatz entsprechender Fax-Software kann der HSD-Printserver
direkt als Faxversand-Schnittstelle für BS2000-/UNIX-Ausdrucke dienen.
durch Verwendung von Formatvorlagen
Kostenersparnis für vorgedruckte Formulare
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